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5 Punkte, die Arbeitgeber in der betrieblichen Altersvorsorge beachten sollten und damit ganz weit vorne sind

Aus vielen Gesprächen mit Arbeitgebern müssen wir immer wieder die gleichen Missstände in der betrieblichen Altersvorsorge feststellen. Mit diesem Artikel möchten wir diese kurz zusammenfassen und Klarheit darüber schaffen, welche Punkte Sie als Arbeitgeber mindestens umsetzen sollten.

Die betriebliche Altersvorsorge ist für viele Arbeitgeber ein zeitaufwändiges, komplexes und verwaltungsintensives Thema. Die ständigen Gesetzesänderungen führen daher, verständlicherweise, bei den Arbeitgebern nicht immer zu großer Begeisterung.

 

Als auf die bAV spezialisiertes Beratungsunternehmen möchten wir Arbeitgeber dabei unterstützen, einen Durchblick in dem bAV-Dschungel zu bekommen.

 

Was jeder Arbeitgeber unbedingt beachten sollte:

 

1. Verständnis für die Bedürfnisse Ihrer Arbeitnehmer:

 

Unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung für Arbeitgeber ist die bAV für Arbeitnehmer einer der sehr wenigen lukrativen Altersvorsorgemöglichkeiten. Nahezu jedem Arbeitnehmer ist die schlechte Situation der gesetzlichen Rente bewusst und jeder sollte daher dringend eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen. Für Unternehmen bedeutet dies, sich dieser Tatsache bewusst zu sein und die eigenen Arbeitnehmer hierbei zu unterstützen. Sie werden es Ihnen danken. Versprochen!

 

2. Aufklärung und echte Motivation

 

Ein erfolgreiches bAV-Konzept muss für Arbeitnehmer wirklich attraktiv und sinnvoll sein. Es bringt gar nichts, wenn Sie als Arbeitgeber nur Ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen und das Thema schnell abhaken wollen. Dies führt aus Sicht der Arbeitnehmer eher zu einer negativen Wahrnehmung des Arbeitgeberimages. Noch schlimmer wird es, wenn Sie sich nie wirklich mit dem Thema beschäftigen und sämtliche VERSICHERUNGEN einfach annehmen... Um die Arbeitnehmer zu begeistern, zu binden und zum echten Fan Ihres Unternehmens zu machen, müssen auch Sie etwas bieten. Dies müssen Sie als Arbeitgeber verstehen. Bieten Sie ein wirklich tolles bAV-Konzept an und nehmen Sie es in Ihre Unternehmensphilosophie auf. Kommunizieren Sie über mehrere Kanäle und in regelmäßigen Abständen mit Ihren Arbeitnehmern darüber.

 

3. Professionelle Unterstützung

In der betrieblichen Altersvorsorge geht es in erster Linie um Arbeitsrecht. Sie als Arbeitgeber, geben Ihrem Arbeitnehmer ein Versprechen. Ein Versprechen auf eine Leistung, für die Sie auch einstehen müssen. Zu Ihrer und der Sicherheit Ihres Arbeitnehmers wird im Hintergrund eine Versicherung abgeschlossen, welche im Idealfall 1:1 das Versprechen an Ihren Arbeitnehmer erfüllt. Ist die Versicherung nicht passend zu Ihrem Versprechen beantragt, entwickelt sich schlechter als gedacht oder die Abmeldung Ihres Arbeitnehmers beim Ausscheiden wird falsch abgewickelt, dann müssen Sie als Arbeitgeber nachzahlen. So viel, bis das Versprechen an Ihren Arbeitnehmer voll erfüllt ist!

Lassen Sie sich für Ihr super bAV-Konzept jedoch bitte nicht von einem Versicherungsvertreter beraten. Fragen Sie sich einmal, wen dieser wohl vertritt? Ihre Interessen bestimmt nicht! Er ist nun mal ein VersicherungsVERTRETER.

 

4. Alle Informieren

 

Die Kommunikation zu allen Arbeitnehmern ist eigentlich selbstverständlich und sollte nicht extra erwähnt werden müssen. Leider stellen wir in der Praxis jedoch immer wieder fest, dass längst nicht alle Arbeitnehmer zum tollen bAV-Konzept informiert sind. Erfüllen Sie als Arbeitgeber Ihre Aufklärungs- und Fürsorgepflicht vorbildlich. Es ist dringend zu empfehlen, jedem Arbeitnehmer im persönlichen Einzeltermin die für ihn möglichen Vor-und Nachteile zu erläutern und dieses Aufklärungsgespräch zu protokollieren. Fehlt ein umfangreiches Protokoll, wird es im Streitfall für den Arbeitgeber i.d.R. sehr unangenehm und teuer. (§1 BetrAVG - jeder Arbeitnehmer hat ein Rechtsanspruch auf bAV!). Wenn Ihr bAV-Konzept wirklich attraktiv ist, werden Ihre Arbeitnehmer Ihnen dies hoch anrechnen. Wir sprechen hier von Erfahrungen aus Tausenden von Arbeitnehmergesprächen. 99,99 % sehr positive und angenehme Gespräche. 

 

5. Arbeitnehmer sind begeistert

Glückwunsch, Ihr bAV-Konzept kommt bei Ihren Arbeitnehmern an! So soll es sein.

Ganz wichtig dabei ist, neben dem oben genannten Beratungsprotokoll, dass die Beantragung einer bAV-Zusage einheitlich und ordentlich abläuft. Oftmals wird nur die Versicherung unterschrieben und beantragt. Doch was ist mit der arbeitsrechtlichen Zusage? Diese sollte unbedingt über eine Versorgungsordnung/Betriebsvereinbarung, schriftliche Fixierung Ihrer bAV-Spielregeln im Unternehmen und dazu abgestimmter Entgeltumwandlungserklärungen dargestellt werden. Nur durch eine auf Ihr Unternehmen und Ihr bAV-Konzept angepasste Entgeltumwandlungserklärung haben Sie überhaupt die Willenserklärung Ihres Arbeitnehmers zur Gehaltsumwandlung. Was passieren kann, wenn Sie ohne dieses Schriftstück Gehalt umwandeln, brauche ich Ihnen nicht zu erklären! Denken Sie nochmal an den VersicherungsVERTRETER: Glauben Sie ernsthaft, der Vertreter hat die fachliche Kompetenz, geschweige denn das Interesse, Sie über den Versicherungsverkauf hinaus zu beraten?Bei ihm geht es um Versicherung, nicht mehr und nicht weniger!

 

 

Natürlich gibt es viele Details, rechtliche Fallstricke, Tarifunterschiede, Gesetze etc., aber auch wirklich hilfreiche Softwarelösungen, die die Verwaltung Ihres bAV-Systems sehr einfach und kostengünstig darstellen können.

 

Doch wenn Sie als Arbeitgeber diese 5 Punkte verstehen und wirklich umsetzen, dann sind Sie sehr gut aufgestellt. Alles andere wird Ihnen ein unabhängiger und kompetenter Berater mit der Zeit erläutern oder für Sie im Hintergrund erledigen.

 

 

 

REFERENZEN

Auf Wunsch stellen wir Ihnen den direkten Kontakt zu einem unserer für Sie relevanten Referenzkunden her, der Ihrer Branche und Unternehmensgröße entspricht.

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